PHILOSOPHIE

Naturfleischerei

Jedes Tier ist ein Geschöpf Gottes. Das versuchen wir uns bei jedem Arbeitsschritt in unserer Naturfleischerei vor Augen zu führen. Und dies beginnt mit einem würdevollen und artgerechten Leben der regionalen Weiderinder: Abseits von Stallhaltung und Mastbetrieben können die Kälber langsam auf den großzügigen Grünflächen des Pferdehofs Glau bei ihren Müttern heranwachsen. Das ganze Leben verbringen sie in ihrer natürlichen Umgebung. Das biologische Futter stammt von den eigenen Wiesen des Hofs.

Schlachten

Die Tiere werden erst geschlachtet, wenn das Fleisch des gesamten Weiderinds verkauft ist. Damit respektieren wir das Leben und verhindern die Verschwendung von Lebensmitteln. Die Schlachtung selbst passiert noch auf der Weide, um Tiertransporte und jeglichen Stress für die Rinder zu vermeiden.

Verarbeiten

Wir zerlegen die Tiere nachhaltig und ganzheitlich, aus Liebe zu Mensch und Tier. Neben den offensichtlichen Fleischprodukten kochen wir etwa Tierknochen ein, um Rinderfond herzustellen. Vermeintliche “Reste” gehören nicht in den Müll, sondern können zu Tierfutter weiterverarbeitet werden. Wir versuchen ständig, unsere Arbeit weiter zu optimieren und zum Beispiel mit lokalen Gerbereien zur Fellverarbeitung zu kooperieren.

Zubereitung

Wir vertrauen auf den natürlich Geschmack von hochwertigem Rindfleisch. Viel zu selten schmeckt Rind heute noch nach Rind! Deshalb verzichten wir auf künstliche Zusatzstoffe, wo wir können, und setzen auf das hochwertige Luisenhaller Tiefensalz. Alle Gewürze werden per Hand abgewogen und frisch gemahlen. Wir arbeiten traditionell und gewissenhaft. Überzeugen Sie sich selbst!

“In einem konventionellen Schlachterbetrieb könnte ich niemals arbeiten.”
Gerold Möller
Fleischermeister

Fleisch ist kein einfaches Produkt!

„Wie genau der Berufswunsch entstand, lässt sich heute nicht mehr sagen. Aber spätestens mit fünf Jahren war mir klar: Ich möchte Fleischer werden! Schon als Kind war ich bei Hausschlachtungen in und um meiner Heimat in Glau dabei. Dabei lernt man schnell: Fleisch ist kein einfaches “Produkt” aus einem Supermarktregal. Wenn Tiere für uns ihr Leben lassen, sind wir verpflichtet, ihr Dasein und ihre Schlachtung so angenehm wie nur möglich zu gestalten.

Meine Lehre als Fleischer habe ich in Beelitz absolviert. Um Fleischermeister zu werden zog es mich nach Eichenbirkig in die fränkische Schweiz. Seitdem habe ich außerdem über zwanzig Jahre in den Bereichen Catering und Gastronomie gearbeitet. Auch wegen meiner langjährigen Kocherfahrung kann ich gutes von schlechtem Fleisch genau unterscheiden und ich sage: Fleischqualität fängt bei der Lebensweise der Tiere, hochwertigem Futter und einer stressfreien Schlachtung an. Eine nachhaltige Verarbeitung mit frischen Gewürzen verfeinern den natürlichen Geschmack von einem hervorragenden Stück Rindfleisch.“